Teddy aus zweiter Hand

Almenhof: Flohmarkt rund um das Kind in Maria Hilf

Stand an Stand reiht sich aneinander in den Räumender Gemeinde Maria Hilf auf dem Almenhof. Die mit Jacken, Hosen, Pullovern und spielsachen bedeckten Tische vermitteln das Bild eines bunten Basars. Ein kleiner Junge zieht einen holzgeschnitzten Dackel an einer schnur hinter sich her, während ein Mädchen mit Pferdeschwanz ihrer Mutter voller Stolz den soeben ausgesuchten Plüsch-Schlumpf präsentiert.
Zweimal im Jahr planen Mitarbeiter des Jugendausschusses einen Kinderflohmarkt, und jetzt war es wieder soweit. "Seit ungefähr zwei Jahren gibt es die Veranstaltung", erinnert sich Markus Kilian, Vorsitzender des Jugendausschusses. "Junge Eltern können günstig einkaufen, und die Kommunikation wird angeregt", fügte er hinzu.
Der Erlös kommt regelmäßig einem Kinder- oder Jugendhilfeprojekt zugute. "Mit der finanziellen Unterstützung alleine geben wir uns jedoch nicht zufrieden", soKilian. Persönlicher Kontakt zu den Geförderten ist den Organisatoren sehr wichtig.

Der Elternkreis "Frühgeborene und kranke Neugeborene e.V." wird diesmal von den Einnahmen an der Kuchentheke und den Standgebühren profitieren. 80 Familien und verschieden Ärzte, Schwestern und Pfleger haben sich vor einem Jahr zusammengeschlossen, um Erlebnisse und Erfahrungen auszutauschen. Mütter und Väter von "Frühchen" sehen sich oft mit Problemen konfrontiert, die mit der Geburt der Kinder beginnen und bis ins Grundschulalter hineinreichen. "Bei monatlichen Treffen, zu denen wir fachkundige Referenten einladen, können sich die Betroffenen informieren", erzählt Manfred Hetzel, Vorsitzender des Elternkreises. Gleichzeitig hat sich der Vereinzum Ziel gesetzt, die Interessen der Früh- und kranken Neugeborenen nach außen besser zu vertreten. Der Kinderflohmarkt bot hierzu eine gute Gelegenheit.


Copyright Mannheimer Morgen, 1999

Informationen

Elternkreis MA

Download

Kontakt